Wir sagen nicht, was wir denken

Da ich gerade ein wenig „on the way“ bin, übergebe ich heute mit Freude und großem Respekt an Jule Weber. Eine mehrfache Poetry Slam Gewinnerin, von der wir alle noch viel hören und lesen werden. Da wette ich viel darauf! Wer mit 20 bereits so gut ist, der macht seinen Weg. Mich beeindruckt sie sehr, mit ihren Texten.
Ich bin sicher, Euch auch.

Jule Weber „Wir sagen nicht, was wir denken“:

Wir sagen nicht, was wir denken,
und wir meinen nicht, was wir sagen.
Wir sagen, was wir meinen, das wir sagen sollen,
und denken, dass wir das eigentlich nicht tun wollen.
Und wir tun nicht, was wir sagen.
Und wir denken: Das ist falsch.
Und wir meinen zu verstehen,
dass wir das mal ändern sollten,
weil wir eigentlich ja das,
was wir meinen, sagen wollten.

2 Antworten auf “Wir sagen nicht, was wir denken”

  1. In dem Text, den Du hier vorstellst, mag ich auch, wie langsam er anfängt, und wie sich die Zuhörer scheinbar zu langweilen beginnen – wir meinen auf jeden Fall, wir sähen was sie denken und nicht tun, weil alle andern auch nichts tun als hören – und dann fährt er ein, der Text. Und wir alle sind charmant Ertappte.

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