Mehr braucht es nicht

Ich lese nicht. Und ich schreibe nicht. Ich spreche recht wenig. Und bin mir nicht einmal sicher, ob ich zur Zeit besonders viel denke. Eigentlich bin ich nur. Mehr braucht es nicht. Nur zu sein ist manchmal viel. Ich habe die wichtigsten Telefonate geführt. Mit den Menschen die mich dankenswerter Weise lieben und sich sorgen. …

Durch Mondsonaten dunkle Schleierwolken ziehn

Vergessen. Dass der Himmel nicht nur Sterne birgt, auch Unendlichkeit an Nichts. Dass Wasser trägt, und dennoch alles was nicht schwimmt in seine Tiefe zieht dass Flut sich Ebbe machtvoll in den nassen Rachen schlingt, wir fröhlich Wärme tanken, unter einem Feuerball und hohe Bäume bei Gewitter furchtsam sind. Dass der schöne, bunte Herbst den …

Vielleicht im Frühjahr, wenn es gnädig wäre

Sie stapfte durch die kalte Winternacht und hinterließ kaum Abdrücke im frischen Schnee, der durch das anhaltende Windgestöber, umgehend wieder verweht wurde. Die Schultern hatte sie fröstelnd hochgezogen, eine wandelnde Verspannung auf dem Weg durchs Deckendunkel über weißer Pracht. Man sagt, wenn Du frierst, dann lass die Schultern locker. Dann komm in Deinen Schritt und …

The little people project

Kunst kann groß und wuchtig sein. Oder klein und fein. So klein und fein, dass man fast darauftreten könnte, oder besser noch: ein wenig in die Knie gehen, um lächelnd zu betrachten. Klein, hübsch und in so vielen Variationen liebevollst umgesetzt: The little people project. Für mich, ganz groß!