Candy Bukowski

Autorenblog

Was aller Anfang aufzuwühlen uns vermag

3 Kommentare

Deine Augen sind noch hier,
in wahr und unergründlich sehe ich Deinen grauen Blick,
und fühle ihn immer noch auf meinem Körper haften,
wenn Du mich ansahst, war immer Tiefe, Atemlos und Glück.

Ich höre uns lachen noch, nach meinem Schreien aus tiefster Seele
und kann Deine leisen Fragen nach Wunsch und Ziel noch rezitieren.
Erinnere Deine Stimme noch, wenn sie mir Halt war
und mir die Ruhe gab, die eine oder andere Furcht doch zu verlieren.

Unsere Worte bleiben wie in Stein gemeiselt,
Deine Hand liegt immer noch auf meinem Bauch,
ich sehe sie noch das braune Leder halten
und es zu spüren, das gelingt mir auch.

Ich verliere mich immer noch in Deinen Armen,
und habe nie wieder meinen Nacken so gebeugt,
wie wenn Du einfach warst und standst,
und es so einfach war zurückzugeben, was Du lächelnd tief in mir erzeugt.

Was mir verloren geht, sind unsere Lippen,
ich kann sie nicht mehr spüren, sie geben nach.
Verschwinden ungeküsst, ganz blaß und leise,
als ob Erinnerung nicht halten kann, was aller Anfang aufzuwühlen uns vermag.

Candy Bukowski

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Autor: Candy Bukowski

Autorin beim Verlag edel & electric. Lieferbare Titel: "Der beste Suizid ist immer noch sich tot zu leben" (30 Erzählungen) Print 2014 / eBook 2015. "Wir waren keine Helden" (Roman) Print & ebook 2016

3 Kommentare zu “Was aller Anfang aufzuwühlen uns vermag

  1. Ich habe echt eine Schwäche für Gedichte…

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